Das verschleierte Bild zu Sais
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LyrikDas DampfroßAdelbert von Chamisso, erschienen 1837Der Reiter treibt den Schmied zur Eile, denn sein Dampfroß soll die laufende Zeit überholen.mittel500 Zeichen
ProsaPeter Schlemihl, Morgen am GebirgeAdelbert von Chamisso, erschienen 1814Der Erzähler erwacht am Morgen und beschließt, zu Fuß eine Nebenstraße am Gebirge einzuschlagen.mittel425 Zeichen
Schiller schrieb diese Ballade 1795 und stellte darin die Frage, ob man alles Wissen zugleich haben kann. Der Text steht im Blankvers, also in reimlosen Fünfhebern, wie sie im deutschen Drama üblich wurden. Sais war eine Stadt im Nildelta und galt in der Antike als Ort der Geheimlehre. Bei Project Gutenberg steht der Text vollständig.
Woher dieser Text stammtGetippt werden die zwölf Anfangszeilen einer langen Ballade: der Weg des Jünglings nach Sais, die Ungeduld des Priesters und die erste Frage nach dem Ganzen des Wissens. Die Ausgabe setzt die wörtliche Rede in gerade Anführungszeichen, nicht in die deutschen Zeichen unten und oben, und sie stellt hinter den Punkt in Strebenden zwei Leerzeichen statt eines. Zwei Wörter sind ohne Auslassungszeichen gekürzt, Gibts und hab ich. Ägypten bringt zusätzlich ein großes Ä, das auf der Tastatur einen eigenen Griff verlangt.
Was man leicht übersiehtDer Ausschnitt enthält drei Fragezeichen und nur einen einzigen Punkt. Alle drei Fragen stehen in derselben Rede des Jünglings, und die dritte zieht sich allein über vier Zeilen hin. Quelle
Was er übtNeun Kommas und drei Anführungszeichen auf achtundsiebzig Wörter: Die Zeichensetzung ist hier kein Beiwerk, sondern die halbe Arbeit. Zwei Leerzeichen hinter einem Satzpunkt sieht niemand, und wer sie überliest, weicht von der Vorlage ab. Neun Sonderzeichen verteilen sich auf drei ü, drei ß, ein ä, ein ö und ein großes Ä; von den drei ß würde heute allein riß mit ss geschrieben, heißer und größer behalten ihr Zeichen. Zweiunddreißig Großbuchstaben auf zwölf Zeilen sind viel, denn jede Zeile beginnt groß und die Hauptwörter kommen dazu. Forschbegierde und besänftigte sind die längsten Blöcke, dazu Hierophant, ein Wort, das die Finger sonst nirgends schreiben.
Mehr zu diesem TextDie Frage, die Schillers Jüngling nicht aushältDen ganzen Text lesen Sie beim Herausgeber: Project Gutenberg
Status der Gemeinfreiheit: veröffentlicht 1795, vor mehr als 125 Jahren. gemeinfrei, Project Gutenberg
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