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Lyrik

Das verschleierte Bild zu Sais

Autor: Friedrich Schiller Jahr: 1795 Länge: 495 Zeichen Schwierigkeit: mittel Gemeinfrei

Reimlose Fünfheber mit wörtlicher Rede und Anführungszeichen, eine Übung für Ausdauer und Genauigkeit.

Ein Jüngling, den des Wissens heißer Durst Nach Sais in Ägypten trieb, der Priester Geheime Weisheit zu erlernen, hatte Schon manchen Grad mit schnellem Geist durcheilt, Stets riß ihn seine Forschbegierde weiter, Und kaum besänftigte der Hierophant Den ungeduldig Strebenden. "Was hab ich, Wenn ich nicht alles habe?" sprach der Jüngling, "Gibts etwa hier ein Weniger und Mehr? Ist deine Wahrheit wie der Sinne Glück Nur eine Summe, die man größer, kleiner Besitzen kann und immer doch besitzt?

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Titelbild zu Das verschleierte Bild zu Sais von Friedrich Schiller, 1795
Gerade getipptDas verschleierte Bild zu SaisFriedrich Schiller, 1795
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Schiller schrieb diese Ballade 1795 und stellte darin die Frage, ob man alles Wissen zugleich haben kann. Der Text steht im Blankvers, also in reimlosen Fünfhebern, wie sie im deutschen Drama üblich wurden. Sais war eine Stadt im Nildelta und galt in der Antike als Ort der Geheimlehre. Bei Project Gutenberg steht der Text vollständig.

Was er übtReimlose Fünfheber mit wörtlicher Rede und Anführungszeichen, eine Übung für Ausdauer und Genauigkeit.

Über diesen Text

Schiller schrieb diese Ballade 1795 und stellte darin die Frage, ob man alles Wissen zugleich haben kann. Der Text steht im Blankvers, also in reimlosen Fünfhebern, wie sie im deutschen Drama üblich wurden. Sais war eine Stadt im Nildelta und galt in der Antike als Ort der Geheimlehre. Bei Project Gutenberg steht der Text vollständig.

Den ganzen Text liest du beim Herausgeber: domena publiczna, Project Gutenberg

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