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Lyrik

Frische Fahrt

Autor: Joseph von Eichendorff Jahr: 1826 Länge: 443 Zeichen Schwierigkeit: mittel Gemeinfrei

Ausrufezeichen und die alte Form seyn wechseln mit Umlauten, eine lebhafte Übung für Shift und Genauigkeit.

Laue Luft kommt blau geflossen, Frühling, Frühling soll es seyn! Waldwärts Hörnerklang geschossen, Muth’ger Augen lichter Schein; Und das Wirren bunt und bunter Wird ein magisch wilder Fluß, In die schöne Welt hinunter Lockt dich dieses Stromes Gruß. Und ich mag mich nicht bewahren! Weit von Euch treibt mich der Wind, Auf dem Strome will ich fahren, Von dem Glanze selig blind! Tausend Stimmen lockend schlagen, Hoch Aurora flammend weht,

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Ein Mann mit Zipfelmütze liegt zwischen Büchern in einer Dachkammer, über ihm ein Regenschirm, Der arme Poet, Carl Spitzweg, 1839.
Gerade getipptFrische FahrtJoseph von Eichendorff, 1826
Wikimedia Commons

Das Gedicht erschien 1826, im selben Jahr wie die Novelle vom Taugenichts. Es fasst in vier Strophen das Grundmotiv Eichendorffs, den Aufbruch ins Offene. Die Schreibweise seyn zeigt die damals übliche Form. Der Text ist bei Wikisource abrufbar.

Was er übtAusrufezeichen und die alte Form seyn wechseln mit Umlauten, eine lebhafte Übung für Shift und Genauigkeit.

Über diesen Text

Das Gedicht erschien 1826, im selben Jahr wie die Novelle vom Taugenichts. Es fasst in vier Strophen das Grundmotiv Eichendorffs, den Aufbruch ins Offene. Die Schreibweise seyn zeigt die damals übliche Form. Der Text ist bei Wikisource abrufbar.

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