Das Karussell
Sie schreiben auf der Bildschirmtastatur. Tippen Sie auf den Text, um sie zu öffnen und loszulegen.
Die Feststelltaste ist an. Alle Buchstaben kommen groß heraus und zählen als Fehler.
Oder tippen Sie einfach los.
- Zeit bisher
- 0
- Wörter pro Minute
- 0
- Genauigkeit
- 100%
Fertig. Der Text und Ihr Ergebnis
0 % getroffene Zeichen
Wo Sie am häufigsten daneben treffen
Dunklere Tasten haben in diesem Durchgang mehr Fehler gesammelt.
Was Sie aufgehalten hat
Die Zeichen, die der Finger am häufigsten verfehlt hat.
Ihre letzten Ergebnisse
Wörter pro Minute in Ihren letzten Durchgängen in dieser Sprache.
Als Nächstes tippen
LyrikAbendRainer Maria Rilke, erschienen 1902Der Abend zieht andere Kleider an, und die Länder trennen sich vor dem Blick des Betrachters.leicht350 Zeichen
LyrikDas DampfroßAdelbert von Chamisso, erschienen 1837Der Reiter treibt den Schmied zur Eile, denn sein Dampfroß soll die laufende Zeit überholen.mittel500 Zeichen
ProsaPeter Schlemihl, Morgen am GebirgeAdelbert von Chamisso, erschienen 1814Der Erzähler erwacht am Morgen und beschließt, zu Fuß eine Nebenstraße am Gebirge einzuschlagen.mittel425 Zeichen
Das Gedicht steht in Rilkes Neuen Gedichten von 1907 und trägt im Druck den Zusatz Jardin du Luxembourg. Rilke schrieb es in Paris, wo er einige Jahre lebte und als Sekretär für den Bildhauer Auguste Rodin arbeitete. Die Neuen Gedichte sammeln solche Dinggedichte, die einen Gegenstand genau abschreiten. Der Band steht bei Project Gutenberg.
Woher dieser Text stammtElf Zeilen sind zu schreiben, danach läuft das Gedicht in der Ausgabe noch sechzehn Zeilen weiter. Der Ausschnitt zeigt das Karussell noch vollständig in Bewegung, mit den Pferden, dem Löwen, dem Elefanten und dem Hirsch mit Sattel; das Mädchen darauf ist die letzte Figur, die vorkommt. Der Satzbau täuscht: Was wie eine Reihe kurzer Bildzeilen aussieht, sind drei Sätze mit im Schnitt fünfundzwanzig Wörtern, die über die Zeilenenden hinweglaufen. Nur drei Punkte gliedern den Ausschnitt, der erste schon nach vier Zeilen.
Was man leicht übersiehtDie Zeile und dann und wann ein weißer Elefant steht im vollständigen Gedicht dreimal, zweimal davon als eigene Strophe aus einer einzigen Zeile. In dem hier getippten Anfang erscheint sie einmal. Quelle
Was er übtFünf Kommas auf fünfundsiebzig Wörter sind sehr wenig, und das macht den Text zur Tempoübung: Die Hand darf laufen, ohne alle paar Wörter abzusetzen. Acht Sonderzeichen bremsen nur leicht, drei ö in zögert, böser und Löwe, dazu zwei ä, ein ü und zwei ß in weißer und daß. Achtzehn Großbuchstaben auf elf Zeilen bedeuten, dass fast jeder Zeilenanfang klein bleibt und nur die Hauptwörter herausstechen. Aufgeschnallt mit dreizehn und angespannt mit elf Buchstaben sind die längsten Wörter, beide mit doppeltem n in der Mitte, das beim schnellen Anschlag gern zu einem einzigen n zusammenfällt. Und eh in eh es untergeht ist eine verkürzte Form von ehe, die viele beim Abschreiben zu eher ergänzen.
Mehr zu diesem TextWarum bei Rilke immer wieder ein Elefant vorbeikommtDen ganzen Text lesen Sie beim Herausgeber: Project Gutenberg

Status der Gemeinfreiheit: der Autor starb 1926, der Schutz ist abgelaufen. gemeinfrei, Project Gutenberg
Weitere Texte aus dieser Kategorie
LyrikDas DampfroßAdelbert von Chamisso, erschienen 1837Der Reiter treibt den Schmied zur Eile, denn sein Dampfroß soll die laufende Zeit überholen.mittel500 Zeichen
LyrikFrische FahrtJoseph von Eichendorff, erschienen 1826Laue Frühlingsluft, Hörnerklang und ein Strom locken den Sprecher hinaus in die Welt.mittel443 Zeichen
LyrikMondnachtJoseph von Eichendorff, erschienen 1835Der Himmel scheint die Erde zu küssen, die Nacht ist sternklar, die Seele fliegt nach Haus.mittel322 Zeichen
LyrikGefundenJohann Wolfgang von Goethe, erschienen 1813Der Sprecher findet im Wald ein Blümchen und pflanzt es mit allen Wurzeln in seinen Garten um.mittel395 Zeichen