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Lyrik

Abend

Autor: Rainer Maria Rilke Jahr: 1902 Länge: 350 Zeichen Schwierigkeit: leicht Gemeinfrei

Zwei Strophen mit Semikolon und Umlauten, gut für gleichmäßigen Anschlag ohne Eile.

Der Abend wechselt langsam die Gewänder, die ihm ein Rand von alten Bäumen hält; du schaust: und von dir scheiden sich die Länder, ein himmelfahrendes und eins, das fällt; und lassen dich, zu keinem ganz gehörend, nicht ganz so dunkel wie das Haus, das schweigt, nicht ganz so sicher Ewiges beschwörend wie das, was Stern wird jede Nacht und steigt;

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Ein junger Mann mit dunklem Haar, weißem Kragen und dunklem Anzug vor rotbraunem Grund, August Macke 042, August Macke, 1906.
Gerade getipptAbendRainer Maria Rilke, 1902
Wikimedia Commons

Das Gedicht steht in Rilkes Buch der Bilder, das 1902 zuerst erschien und 1906 erweitert wurde. Rilke war damals Anfang zwanzig und arbeitete an einem Stil, der Bilder statt Bekenntnisse setzt. Der Band enthält auch bekannte Stücke wie Herbsttag. Bei Project Gutenberg steht der vollständige Band.

Was er übtZwei Strophen mit Semikolon und Umlauten, gut für gleichmäßigen Anschlag ohne Eile.

Über diesen Text

Das Gedicht steht in Rilkes Buch der Bilder, das 1902 zuerst erschien und 1906 erweitert wurde. Rilke war damals Anfang zwanzig und arbeitete an einem Stil, der Bilder statt Bekenntnisse setzt. Der Band enthält auch bekannte Stücke wie Herbsttag. Bei Project Gutenberg steht der vollständige Band.

Den ganzen Text liest du beim Herausgeber: domena publiczna, Project Gutenberg

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