Abend
Sie schreiben auf der Bildschirmtastatur. Tippen Sie auf den Text, um sie zu öffnen und loszulegen.
Die Feststelltaste ist an. Alle Buchstaben kommen groß heraus und zählen als Fehler.
Oder tippen Sie einfach los.
- Zeit bisher
- 0
- Wörter pro Minute
- 0
- Genauigkeit
- 100%
Fertig. Der Text und Ihr Ergebnis
0 % getroffene Zeichen
Wo Sie am häufigsten daneben treffen
Dunklere Tasten haben in diesem Durchgang mehr Fehler gesammelt.
Was Sie aufgehalten hat
Die Zeichen, die der Finger am häufigsten verfehlt hat.
Ihre letzten Ergebnisse
Wörter pro Minute in Ihren letzten Durchgängen in dieser Sprache.
Als Nächstes tippen
LyrikBlaue HortensieRainer Maria Rilke, erschienen 1907Die Blätter einer Hortensie wirken wie ausgetrocknete Farben, die das Blau nur aus der Ferne spiegeln.leicht323 Zeichen
LyrikDas DampfroßAdelbert von Chamisso, erschienen 1837Der Reiter treibt den Schmied zur Eile, denn sein Dampfroß soll die laufende Zeit überholen.mittel500 Zeichen
ProsaPeter Schlemihl, Morgen am GebirgeAdelbert von Chamisso, erschienen 1814Der Erzähler erwacht am Morgen und beschließt, zu Fuß eine Nebenstraße am Gebirge einzuschlagen.mittel425 Zeichen
Das Gedicht steht in Rilkes Buch der Bilder, das 1902 zuerst erschien und 1906 erweitert wurde. Rilke war damals Mitte zwanzig und arbeitete an einem Stil, der Bilder statt Bekenntnisse setzt. Der Band enthält auch bekannte Stücke wie Herbsttag. Bei Project Gutenberg steht der vollständige Band.
Woher dieser Text stammtDer Ausschnitt stammt aus einer Ausgabe des Insel-Verlags in Leipzig, deren Titelblatt das Jahr in römischen Zahlen als MCMXX angibt; die Überschriften sind dort durchgehend in Großbuchstaben gesetzt. Getippt werden zwei der drei Strophen. Der Ausschnitt endet deshalb nicht mit einem Punkt, sondern mit einem Semikolon nach und steigt, und der Satz, der über das Ganze läuft, bleibt offen. Kleinschreibung am Zeilenanfang ist hier die Regel: von zehn Großbuchstaben gehört nur einer an den Satzanfang, die übrigen stehen bei Hauptwörtern.
Was man leicht übersiehtIn diesen acht Zeilen kommt weder ein ü noch ein ß vor. Alle sieben Sonderzeichen sind ä oder ö, fünfmal ä in Gewänder, Bäumen, hält, Länder und fällt, zweimal ö in gehörend und beschwörend. Quelle
Was er übtSechzig Wörter, ein einziger Satz: Das ist die Ansage. Acht Kommas und drei Semikolons bilden die gesamte Gliederung, ein Punkt fehlt vollständig, und der Doppelpunkt nach du schaust ist die einzige Stelle, an der der Text hörbar Luft holt. Wer nach Sinn tippt, setzt am Strophenende einen Schlusspunkt und muss ihn wieder löschen. Der zweite Stolperstein ist himmelfahrendes, fünfzehn Buchstaben in einem Zug, ohne Bindestrich und ohne erkennbare Fuge; danach folgt eins, das fällt, mit einem Komma an einer Stelle, an der das Ohr keines erwartet. Zehn Großbuchstaben auf sechzig Wörter sind für einen deutschen Text auffällig wenig und verändern das gewohnte Griffmuster spürbar.
Aus unserem BlogBlind schreiben lernen: Grundstellung, Finger, TempoDen ganzen Text lesen Sie beim Herausgeber: Project Gutenberg

Status der Gemeinfreiheit: der Autor starb 1926, der Schutz ist abgelaufen. gemeinfrei, Project Gutenberg
Weitere Texte aus dieser Kategorie
LyrikDas DampfroßAdelbert von Chamisso, erschienen 1837Der Reiter treibt den Schmied zur Eile, denn sein Dampfroß soll die laufende Zeit überholen.mittel500 Zeichen
LyrikFrische FahrtJoseph von Eichendorff, erschienen 1826Laue Frühlingsluft, Hörnerklang und ein Strom locken den Sprecher hinaus in die Welt.mittel443 Zeichen
LyrikMondnachtJoseph von Eichendorff, erschienen 1835Der Himmel scheint die Erde zu küssen, die Nacht ist sternklar, die Seele fliegt nach Haus.mittel322 Zeichen
LyrikGefundenJohann Wolfgang von Goethe, erschienen 1813Der Sprecher findet im Wald ein Blümchen und pflanzt es mit allen Wurzeln in seinen Garten um.mittel395 Zeichen