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Lyrik

Frühlingsglaube

Autor: Ludwig Uhland Jahr: 1813 Länge: 405 Zeichen Schwierigkeit: mittel Gemeinfrei

Umlaute, Ausrufezeichen und die alte Form sey verlangen genaue Finger und einen Blick auf jedes Wort.

Die linden Lüfte sind erwacht, Sie säuseln und weben Tag und Nacht, Sie schaffen an allen Enden. O frischer Duft, o neuer Klang! Nun armes Herze, sey nicht bang! Nun muß sich Alles, Alles wenden. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, Man weiß nicht, was noch werden mag, Das Blühen will nicht enden. Es blüht das fernste, tiefste Thal. Nun armes Herz, vergiß der Quaal, Nun muß sich Alles, Alles wenden.

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Titelbild zu Frühlingsglaube von Ludwig Uhland, 1813
Gerade getipptFrühlingsglaubeLudwig Uhland, 1813
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Uhland schrieb das Gedicht 1812, gedruckt wurde es im folgenden Jahr. Franz Schubert vertonte es 1820, seither ist es als Lied verbreitet. Uhland war Jurist, Literaturwissenschaftler und Abgeordneter in Württemberg. Der Text steht bei Wikisource.

Was er übtUmlaute, Ausrufezeichen und die alte Form sey verlangen genaue Finger und einen Blick auf jedes Wort.

Über diesen Text

Uhland schrieb das Gedicht 1812, gedruckt wurde es im folgenden Jahr. Franz Schubert vertonte es 1820, seither ist es als Lied verbreitet. Uhland war Jurist, Literaturwissenschaftler und Abgeordneter in Württemberg. Der Text steht bei Wikisource.

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