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Lyrik

Römische Fontäne

Autor: Rainer Maria Rilke Jahr: 1907 Länge: 443 Zeichen Schwierigkeit: leicht Gemeinfrei

Ein Satz läuft über drei Strophen, deshalb üben Sie hier Ausdauer und Kommas ohne Punkt am Zeilenende.

Zwei Becken, eins das andre übersteigend aus einem alten runden Marmorrand, und aus dem oberen Wasser leis sich neigend zum Wasser, welches unten wartend stand, dem leise redenden entgegenschweigend und heimlich, gleichsam in der hohlen Hand ihm Himmel hinter Grün und Dunkel zeigend wie einen unbekannten Gegenstand; sich selber ruhig in der schönen Schale verbreitend ohne Heimweh, Kreis aus Kreis, nur manchmal träumerisch und tropfenweis

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Ein Mann mit braunem Hut raucht eine Pfeife vor gelbem Hintergrund, in breiten Pinselstrichen gemalt, August Macke 037, August Macke, 1910.
Gerade getipptRömische FontäneRainer Maria Rilke, 1907
Wikimedia Commons

Das Gedicht steht in Neue Gedichte von 1907 und trägt im Druck den Zusatz Villa Borghese. Rilke beschreibt einen Brunnen so, dass allein die Bewegung des Wassers die Strophen ordnet. Solche Gedichte über einen einzelnen Gegenstand nennt man Dinggedichte. Der Band ist bei Project Gutenberg zu lesen.

Was er übtEin Satz läuft über drei Strophen, deshalb üben Sie hier Ausdauer und Kommas ohne Punkt am Zeilenende.

Über diesen Text

Das Gedicht steht in Neue Gedichte von 1907 und trägt im Druck den Zusatz Villa Borghese. Rilke beschreibt einen Brunnen so, dass allein die Bewegung des Wassers die Strophen ordnet. Solche Gedichte über einen einzelnen Gegenstand nennt man Dinggedichte. Der Band ist bei Project Gutenberg zu lesen.

Den ganzen Text liest du beim Herausgeber: domena publiczna, Project Gutenberg

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