Der Gingganz
Sie schreiben auf der Bildschirmtastatur. Tippen Sie auf den Text, um sie zu öffnen und loszulegen.
Die Feststelltaste ist an. Alle Buchstaben kommen groß heraus und zählen als Fehler.
Oder tippen Sie einfach los.
- Zeit bisher
- 0
- Wörter pro Minute
- 0
- Genauigkeit
- 100%
Fertig. Der Text und Ihr Ergebnis
0 % getroffene Zeichen
Wo Sie am häufigsten daneben treffen
Dunklere Tasten haben in diesem Durchgang mehr Fehler gesammelt.
Was Sie aufgehalten hat
Die Zeichen, die der Finger am häufigsten verfehlt hat.
Ihre letzten Ergebnisse
Wörter pro Minute in Ihren letzten Durchgängen in dieser Sprache.
Als Nächstes tippen
LyrikDer WürfelChristian Morgenstern, erschienen 1905Ein Würfel klagt, dass seine sechste Seite immer nach unten schaut, und die Erde antwortet ihm.leicht489 Zeichen
LyrikDas DampfroßAdelbert von Chamisso, erschienen 1837Der Reiter treibt den Schmied zur Eile, denn sein Dampfroß soll die laufende Zeit überholen.mittel500 Zeichen
ProsaPeter Schlemihl, Morgen am GebirgeAdelbert von Chamisso, erschienen 1814Der Erzähler erwacht am Morgen und beschließt, zu Fuß eine Nebenstraße am Gebirge einzuschlagen.mittel425 Zeichen
Morgenstern spielt hier die Wendung ganz in Gedanken so um, dass daraus ein Wesen namens Gingganz wird. Der Vers gehört zu Morgensterns Galgenliedern, die 1905 erschienen. Der Band verkaufte sich schon zu Lebzeiten sehr gut und prägte den deutschen Unsinnsvers. Der Text steht bei Project Gutenberg.
Woher dieser Text stammtVollständig abgedruckt eröffnet dieses Stück in dem Band den dritten Abschnitt, der Der Gingganz und Verwandtes heißt; der Titel der Ausgabe nennt das Wort sogar neben den Galgenliedern. Getippt wird ein Zwiegespräch zwischen einem Stiefel und seinem Knecht, vierzehn Zeilen in sieben Reimpaaren. Mitten darin steht GING GANZ in Großbuchstaben, zwei Wörter, aus denen der Name des Wesens entsteht. Die Ausgabe behält Schreibung und Zeichensetzung der Vorlage bei und bessert nur offensichtliche Druckfehler aus; die Auslassungszeichen in Arm’ und wollt’ sind gerade Striche.
Was man leicht übersiehtSechs ß stecken in vierzehn Zeilen: drauß, weißt, daß, Laß, laß und fürbaß. Nach heutiger Regel behielten davon drauß und weißt ihr Zeichen, die vier Wörter daß, Laß, laß und fürbaß schriebe man mit ss. Quelle
Was er übtSieben Sätze auf 491 Zeichen und fünf Doppelpunkte: Dieser Text besteht fast nur aus Redewechseln, und jeder Doppelpunkt kündigt einen neuen Sprecher an. Acht Kommas, zwei Ausrufezeichen und ein Fragezeichen kommen dazu, außerdem zweimal zwei Bindestriche hintereinander und zweimal drei Punkte als Auslassung. Wer den Rhythmus halten will, muss diese Zeichen genauso sicher treffen wie die Buchstaben. Zehn Sonderzeichen verteilen sich auf sechs ß, drei ü und ein ö. Und dann kommt die Zeile mit GING GANZ: acht Buchstaben in Großschreibung mitten im Vers, also gehaltene Umschalttaste über zwei Wörter hinweg, was blind kaum jemand fehlerfrei schafft.
Aus unserem BlogBlind schreiben lernen: Grundstellung, Finger, TempoDen ganzen Text lesen Sie beim Herausgeber: Project Gutenberg

Status der Gemeinfreiheit: der Autor starb 1914, der Schutz ist abgelaufen. gemeinfrei, Project Gutenberg
Weitere Texte aus dieser Kategorie
LyrikDas DampfroßAdelbert von Chamisso, erschienen 1837Der Reiter treibt den Schmied zur Eile, denn sein Dampfroß soll die laufende Zeit überholen.mittel500 Zeichen
LyrikFrische FahrtJoseph von Eichendorff, erschienen 1826Laue Frühlingsluft, Hörnerklang und ein Strom locken den Sprecher hinaus in die Welt.mittel443 Zeichen
LyrikMondnachtJoseph von Eichendorff, erschienen 1835Der Himmel scheint die Erde zu küssen, die Nacht ist sternklar, die Seele fliegt nach Haus.mittel322 Zeichen
LyrikGefundenJohann Wolfgang von Goethe, erschienen 1813Der Sprecher findet im Wald ein Blümchen und pflanzt es mit allen Wurzeln in seinen Garten um.mittel395 Zeichen