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Lyrik

Elfenlied

Autor: Eduard Mörike Jahr: 1832 Länge: 453 Zeichen Schwierigkeit: leicht Gemeinfrei

Ausrufezeichen, Apostrophe und Lautmalerei wechseln sich ab, eine lebhafte Übung für Sonderzeichen.

Bei Nacht im Dorf der Wächter rief: Elfe! Ein ganz kleines Elfchen im Walde schlief – Wohl um die Elfe! – Und meint’, es rief ihm aus dem Thal Bei seinem Namen die Nachtigall, Oder Silpelit hätt’ ihm gerufen. Reibt sich der Elf’ die Augen aus, Begibt sich vor sein Schneckenhaus, Und ist als wie ein trunken Mann, Sein Schläflein war nicht voll gethan, Und humpelt also tippe tapp Durch’s Haselholz in’s Thal hinab, Schlupft an der Mauer hin so dicht,

Oder tippe einfach los.

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Titelbild zu Elfenlied von Eduard Mörike, 1832
Gerade getipptElfenliedEduard Mörike, 1832
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Das Gedicht spielt mit dem Doppelsinn von Elfe und der Uhrzeit elf. Es entstand bis 1828 und wurde 1832 zuerst gedruckt, damals ohne Titel. Hugo Wolf vertonte es später und machte den Wortwitz auch musikalisch hörbar. Wikisource zeigt den vollständigen Text.

Was er übtAusrufezeichen, Apostrophe und Lautmalerei wechseln sich ab, eine lebhafte Übung für Sonderzeichen.

Über diesen Text

Das Gedicht spielt mit dem Doppelsinn von Elfe und der Uhrzeit elf. Es entstand bis 1828 und wurde 1832 zuerst gedruckt, damals ohne Titel. Hugo Wolf vertonte es später und machte den Wortwitz auch musikalisch hörbar. Wikisource zeigt den vollständigen Text.

Den ganzen Text liest du beim Herausgeber: domena publiczna, Wikisource

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