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Märchen und Fabeln

Die Traube

Autor: Gotthold Ephraim Lessing Jahr: 1759 Länge: 496 Zeichen Schwierigkeit: leicht Gemeinfrei

Rufe und Fragen wechseln sich ab und üben Umschalttaste und Satzzeichen gemeinsam.

Ich kenne einen Dichter, dem die schreiende Bewunderung seiner kleinen Nachahmer weit mehr geschadet hat als die neidische Verachtung seiner Kunstrichter. "Sie ist ja doch sauer!" sagte der Fuchs von der Traube, nach der er lange genug vergebens gesprungen war. Das hörte ein Sperling und sprach: "Sauer sollte die Traube sein? Danach sieht sie mir doch nicht aus!" Er flog hin und kostete und fand sie ungemein süß und rief hundert näschige Brüder herbei. "Kostet doch!" schrie er, "kostet doch!

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Titelbild zu Die Traube von Gotthold Ephraim Lessing, 1759
Gerade getipptDie TraubeGotthold Ephraim Lessing, 1759
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Lessing greift hier die bekannte Fabel von Fuchs und Traube auf und dreht sie um. Bei ihm prüft ein Sperling das Urteil des Fuchses und ruft hundert Brüder herbei. Vorangestellt ist ein Satz über einen Dichter, dem laute Bewunderung mehr geschadet hat als Kritik, denn Lessing setzte seinen Fabeln oft solche Anwendungen voran. Die Textdatei liegt bei Project Gutenberg.

Was er übtRufe und Fragen wechseln sich ab und üben Umschalttaste und Satzzeichen gemeinsam.

Über diesen Text

Lessing greift hier die bekannte Fabel von Fuchs und Traube auf und dreht sie um. Bei ihm prüft ein Sperling das Urteil des Fuchses und ruft hundert Brüder herbei. Vorangestellt ist ein Satz über einen Dichter, dem laute Bewunderung mehr geschadet hat als Kritik, denn Lessing setzte seinen Fabeln oft solche Anwendungen voran. Die Textdatei liegt bei Project Gutenberg.

Den ganzen Text liest du beim Herausgeber: domena publiczna, Project Gutenberg

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