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Märchen und Fabeln

Die Selbstkritik hat viel für sich

Autor: Wilhelm Busch Jahr: 1874 Länge: 400 Zeichen Schwierigkeit: leicht Gemeinfrei

Zwölf kurze Verse mit Semikolon üben den Zeilenwechsel und die Zeichen am Versende.

Die Selbstkritik hat viel für sich. Gesetzt den Fall, ich tadle mich; So hab ich erstens den Gewinn, Daß ich so hübsch bescheiden bin; Zum zweiten denken sich die Leut, Der Mann ist lauter Redlichkeit; Auch schnapp ich drittens diesen Bissen Vorweg den andern Kritiküssen; Und viertens hoff ich außerdem Auf Widerspruch, der mir genehm. So kommt es denn zuletzt heraus, Daß ich ein ganz famoses Haus.

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Ein junger Mann mit Backenbart im Profil vor olivgrünem Grund, Portrait Adolph Menzel, Friedrich Eduard Meyerheim, 1839.
Gerade getipptDie Selbstkritik hat viel für sichWilhelm Busch, 1874
Wikimedia Commons
Über diesen Text

Das Gedicht steht in Wilhelm Buschs Sammlung Kritik des Herzens von 1874. Es war Buschs erstes Buch mit Versen ohne Bilder, was das Publikum überraschte, weil man ihn als Zeichner kannte. Die Aufzählung erstens bis viertens macht aus einer Selbsteinschätzung eine kleine Rechnung. Die Sammlung liegt bei Project Gutenberg als freie Textdatei vor.

Über diesen Text

Das Gedicht steht in Wilhelm Buschs Sammlung Kritik des Herzens von 1874. Es war Buschs erstes Buch mit Versen ohne Bilder, was das Publikum überraschte, weil man ihn als Zeichner kannte. Die Aufzählung erstens bis viertens macht aus einer Selbsteinschätzung eine kleine Rechnung. Die Sammlung liegt bei Project Gutenberg als freie Textdatei vor.

Was er übt

Zwölf kurze Verse mit Semikolon üben den Zeilenwechsel und die Zeichen am Versende.

Gemeinfrei

Der urheberrechtliche Schutz ist abgelaufen oder bestand nie, deshalb darf der Text von allen kopiert und weiterverwendet werden.

Quelle: domena publiczna, Project Gutenberg

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