Der Hausknecht in dem Weidenbusch
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Märchen und FabelnDie Selbstkritik hat viel für sichWilhelm Busch, erschienen 1874Das Gedicht rechnet in vier Punkten vor, was es einbringt, sich selbst zu tadeln.leicht400 Zeichen
Märchen und FabelnWirklich, er war unentbehrlichWilhelm Busch, erschienen 1874Ein Mann war bei jedem Fest der Gemeinde dabei und hatte keine freie Stunde.mittel338 Zeichen
ProsaPeter Schlemihl, Morgen am GebirgeAdelbert von Chamisso, erschienen 1814Der Erzähler erwacht am Morgen und beschließt, zu Fuß eine Nebenstraße am Gebirge einzuschlagen.mittel425 Zeichen
Das Gedicht gehört zu Kritik des Herzens, Buschs Verssammlung von 1874. Der Weidenbusch war ein bekanntes Gasthaus in Frankfurt am Main. Die Pointe spielt mit dem Wort Depeschenzeit, denn Telegramme kosteten pro Wort und erzwangen Kürze. Bei Project Gutenberg ist die Sammlung vollständig nachlesbar.
Woher dieser Text stammtGedruckt wurde die Vorlage 1914 in München bei Bassermann, als dreizehnte Auflage des Bandes. Im Band steht das Stück unter achtzig Gedichten, die alle ohne Titel gedruckt sind und sich nur an ihrer ersten Zeile unterscheiden lassen. Getippt werden acht Verszeilen in zwei Strophen. Der Ortsname steht im Druck in spitzen Anführungszeichen, deren Spitzen nach innen auf das Wort zeigen, anders als im Französischen; in der Tippfassung erscheinen sie als gerade Zeichen. Der Name des Flusses in der zweiten Zeile bringt ein großes M mitten in den Vers. Der Witz sitzt in der letzten Zeile und hängt an einem einzigen Namen, den man kennen muss.
Was man leicht übersiehtDie spitzen Anführungszeichen kommen im ganzen Band nur dreimal als Paar vor. Eines davon steht in diesen acht Zeilen, und zwar um einen einzigen Ortsnamen, der damit optisch aus dem Vers heraussticht. Quelle
Was er übtNeun Kommas auf 243 Zeichen sind viel für so wenig Text, und vier davon sitzen am Zeilenende, wo der Vers ohnehin eine Pause verlangt, die übrigen fünf mitten im Vers. Dreiundvierzig Wörter kommen im Schnitt auf gut vier Buchstaben, also kurze Griffe. Trotzdem stehen vierzehn der sechzehn Großbuchstaben mitten im Satz, weil jede Verszeile oben anfängt und die Hauptwörter dazukommen. Nur drei Umlaute tauchen auf, zwei ä und ein ü. Die eigentlichen Hürden sind die beiden Anführungszeichen über der Zwei und Depeschenzeit, dreizehn Buchstaben in einem Zug ohne Bindestrich. Alle rund dreißig Zeichen verlangt zudem ein Zeilenwechsel, dass die rechte Hand die Eingabetaste trifft und der Blick an den linken Rand zurückspringt, häufiger als in jedem Prosastück gleicher Länge.
Aus unserem BlogBlind schreiben lernen: Grundstellung, Finger, TempoDen ganzen Text lesen Sie beim Herausgeber: Project Gutenberg

Status der Gemeinfreiheit: veröffentlicht 1874, vor mehr als 125 Jahren. gemeinfrei, Project Gutenberg
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