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Märchen und Fabeln

Der süße Brei

Autor: Brüder Grimm Jahr: 1857 Länge: 461 Zeichen Schwierigkeit: leicht Gemeinfrei

Die Anführungszeichen der alten Ausgabe und viele Kommas üben Zeichen und Tempo zugleich.

Auf eine Zeit war das Mädchen ausgegangen, da sprach die Mutter „Töpfchen, koche,“ da kocht es, und sie ißt sich satt; nun will sie daß das Töpfchen wieder aufhören soll, aber sie weiß das Wort nicht. Also kocht es fort, und der Brei steigt über den Rand hinaus und kocht immer zu, die Küche und das ganze Haus voll, und das zweite Haus und dann die Straße, als wollts die ganze Welt satt machen, und ist die größte Noth, und kein Mensch weiß sich da zu helfen.

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Ein Mann mit Zipfelmütze liegt zwischen Büchern in einer Dachkammer, über ihm ein Regenschirm, Der arme Poet, Carl Spitzweg, 1839.
Gerade getipptDer süße BreiBrüder Grimm, 1857
Wikimedia Commons
Über diesen Text

Der süße Brei trägt in der Ausgabe von 1857 die Nummer 103 unter den Kinder und Hausmärchen. Das Märchen ist eines der kürzesten der Sammlung und lebt von zwei Zauberwörtern, die das Töpfchen befehlen und stoppen. Jacob und Wilhelm Grimm sammelten die Texte ab 1806 und arbeiteten sie über sieben Auflagen hinweg um. Die letzte von ihnen selbst betreute Ausgabe von 1857 steht bei Wikisource.

Über diesen Text

Der süße Brei trägt in der Ausgabe von 1857 die Nummer 103 unter den Kinder und Hausmärchen. Das Märchen ist eines der kürzesten der Sammlung und lebt von zwei Zauberwörtern, die das Töpfchen befehlen und stoppen. Jacob und Wilhelm Grimm sammelten die Texte ab 1806 und arbeiteten sie über sieben Auflagen hinweg um. Die letzte von ihnen selbst betreute Ausgabe von 1857 steht bei Wikisource.

Was er übt

Die Anführungszeichen der alten Ausgabe und viele Kommas üben Zeichen und Tempo zugleich.

Gemeinfrei

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Quelle: domena publiczna, Wikisource

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