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Lyrik

An den Aether

Autor: Friedrich Hölderlin Jahr: 1797 Länge: 491 Zeichen Schwierigkeit: leicht Gemeinfrei

Sehr lange Verszeilen mit vielen Kommas, eine Übung für Ausdauer und ruhige Atmung beim Tippen.

Treu und freundlich, wie du, erzog der Götter und Menschen Keiner, o Vater Aether! mich auf; noch ehe die Mutter In die Arme mich nahm und ihre Brüste mich tränkten, Faßtest du zärtlich mich an und gossest himmlischen Trank mir, Mir den heiligen Odem zuerst in den keimenden Busen. Nicht von irdischer Kost gedeihen einzig die Wesen, Aber du nährst sie all’ mit deinem Nektar, o Vater! Und es drängt sich und rinnt aus deiner ewigen Fülle Die beseelende Luft durch alle Röhren des Lebens.

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Titelbild zu An den Aether von Friedrich Hölderlin, 1797
Gerade getipptAn den AetherFriedrich Hölderlin, 1797
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Hölderlin schrieb dieses Gedicht in den Jahren um 1797, als er als Hauslehrer in Frankfurt am Main arbeitete. Der Aether meint die Luft und den Himmelsraum, ein zentrales Wort seiner Dichtung. Die Verse folgen dem antiken Hexameter, also einem festen Versmaß ohne Reim. Der Text steht bei Wikisource.

Was er übtSehr lange Verszeilen mit vielen Kommas, eine Übung für Ausdauer und ruhige Atmung beim Tippen.

Über diesen Text

Hölderlin schrieb dieses Gedicht in den Jahren um 1797, als er als Hauslehrer in Frankfurt am Main arbeitete. Der Aether meint die Luft und den Himmelsraum, ein zentrales Wort seiner Dichtung. Die Verse folgen dem antiken Hexameter, also einem festen Versmaß ohne Reim. Der Text steht bei Wikisource.

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