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Märchen und Fabeln

Hans im Glück, der Lohn

Brüder Grimm erschienen 1857 472 Zeichen leicht

Hans hatte sieben Jahre bei seinem Herrn gedient, da sprach er zu ihm „Herr, meine Zeit ist herum, nun wollte ich gerne wieder heim zu meiner Mutter, gebt mir meinen Lohn.“ Der Herr antwortete „du hast mir treu und ehrlich gedient, wie der Dienst war, so soll der Lohn sein,“ und gab ihm ein Stück Gold, das so groß als Hansens Kopf war. Hans zog sein Tüchlein aus der Tasche, wickelte den Klumpen hinein, setzte ihn auf die Schulter und machte sich auf den Weg nach Haus.

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Über diesen Text

Hans im Glück ist Nummer 83 der Kinder- und Hausmärchen in der Ausgabe von 1857. Die Geschichte besteht aus einer Kette von Tauschgeschäften, bei denen der Wert des Besitzes immer kleiner und die Laune des Helden immer besser wird. Der Name wurde zur festen Wendung für jemanden, der mit wenig zufrieden ist. Wikisource gibt den Text nach der Ausgabe von 1857 wieder.

Woher dieser Text stammtMit diesen Zeilen fängt das Märchen an; im ersten Band von 1857 läuft es über sechs Seiten, von 417 bis 422, und der Ausschnitt bleibt auf der ersten davon. Beide Reden beginnen ohne Komma davor, es heißt da sprach er zu ihm und sofort das Anführungszeichen, und die zweite Rede setzt sogar mit einem kleinen d ein. Hansens Kopf hängt ein Genitiv-s an den Eigennamen, Tüchlein und Stück tragen je ein Sonderzeichen. Der Anfang zeigt sofort, worum es geht: Dienst, Lohn, Gold, Heimweg, alles in wenigen Zeilen. Was danach kommt, steht auf den fünf folgenden Seiten.

Was man leicht übersiehtIm Druck steht das Komma vor dem schließenden Anführungszeichen, nicht dahinter: erst so soll der Lohn sein mit Komma, dann das Zeichen. Wer nach Gefühl tippt, dreht diese Reihenfolge um. Quelle

Was er übtZehn Kommas, drei Punkte und zwei Paare Anführungszeichen auf 472 Zeichen, verteilt auf zwei Sätze von zusammen siebenundachtzig Wörtern: der Text läuft lang, die Zeichen kommen dicht. Sonderbuchstaben gibt es dagegen nur drei, zwei ü und ein ß, also 0,8 Prozent aller Buchstaben. Dafür stehen zweiundzwanzig Großbuchstaben im Weg, neunzehn mitten im Satz, weil neben den Hauptwörtern auch der Name dreimal auftaucht. Die Wörter bleiben kurz, gut vier Buchstaben im Schnitt, und das längste, antwortete, bringt es auf zehn. Zwei Paare Anführungszeichen bedeuten vier Griffe auf derselben Taste, denn getippt wird an Anfang und Ende dasselbe gerade Zeichen; im Druck stehen dort das untere und das obere.

Aus unserem BlogBlind schreiben lernen: Grundstellung, Finger, Tempo

Den ganzen Text lesen Sie beim Herausgeber: Wikisource

Titelbild zu Hans im Glück, der Lohn von Brüder Grimm, 1857
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Status der Gemeinfreiheit: veröffentlicht 1857, vor mehr als 125 Jahren. gemeinfrei, Wikisource

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