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Lyrik

Sommermittag

Autor: Theodor Storm Jahr: 1904 Länge: 494 Zeichen Schwierigkeit: leicht Gemeinfrei

Gleichmäßige vierzeilige Strophen mit Umlauten, sehr gut für ein stabiles Grundtempo.

Nun ist es still um Hof und Scheuer, Und in der Mitte ruht der Stein; Der Birnenbaum mit blanken Blättern Steht regungslos im Sonnenschein. Die Bienen summen so verschlafen; Und in der offnen Bodenluk’, Benebelt von dem Duft des Heues, Im grauen Röcklein schläft der Puk. Der Müller schnarcht und das Gesinde, Und nur die Tochter wacht im Haus; Die lachet still und zieht sich heimlich Fürsichtig die Pantoffeln aus. Sie geht und weckt den Müllerburschen, Der kaum den schweren Augen traut:

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Titelbild zu Sommermittag von Theodor Storm, 1904
Gerade getipptSommermittagTheodor Storm, 1904
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Das Gedicht zeichnet einen Mittag auf einem norddeutschen Hof in wenigen Strichen. Der Puk ist ein Hausgeist aus der niederdeutschen Überlieferung, der im Heu schläft. Die hier verlinkte Fassung stammt aus einer Werkausgabe von 1904, Storm selbst starb 1888. Der Text steht bei Wikisource.

Was er übtGleichmäßige vierzeilige Strophen mit Umlauten, sehr gut für ein stabiles Grundtempo.

Über diesen Text

Das Gedicht zeichnet einen Mittag auf einem norddeutschen Hof in wenigen Strichen. Der Puk ist ein Hausgeist aus der niederdeutschen Überlieferung, der im Heu schläft. Die hier verlinkte Fassung stammt aus einer Werkausgabe von 1904, Storm selbst starb 1888. Der Text steht bei Wikisource.

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