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Lyrik

Die Stadt

Autor: Theodor Storm Jahr: 1853 Länge: 448 Zeichen Schwierigkeit: mittel Gemeinfrei

Wiederholte Wendungen und ein Apostroph im Wort ohn machen das Gedicht zu einer klaren Rhythmusübung.

Am grauen Strand, am grauen Meer Und seitab liegt die Stadt; Der Nebel drückt die Dächer schwer, Und durch die Stille braust das Meer Eintönig um die Stadt. Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai Kein Vogel ohn’ Unterlaß; Die Wandergans mit hartem Schrei Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei, Am Strande weht das Gras. Doch hängt mein ganzes Herz an dir, Du graue Stadt am Meer; Der Jugend Zauber für und für Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,

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Titelbild zu Die Stadt von Theodor Storm, 1853
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Storm meint seine Heimatstadt Husum an der Nordsee, die er die graue Stadt am Meer nannte. Das Gedicht wurde 1853 gedruckt und ist heute in Husum überall zitiert. Storm lebte zeitweise im Exil in Potsdam und Heiligenstadt, weil er die dänische Herrschaft in Schleswig ablehnte. Wikisource hält den Text bereit.

Was er übtWiederholte Wendungen und ein Apostroph im Wort ohn machen das Gedicht zu einer klaren Rhythmusübung.

Über diesen Text

Storm meint seine Heimatstadt Husum an der Nordsee, die er die graue Stadt am Meer nannte. Das Gedicht wurde 1853 gedruckt und ist heute in Husum überall zitiert. Storm lebte zeitweise im Exil in Potsdam und Heiligenstadt, weil er die dänische Herrschaft in Schleswig ablehnte. Wikisource hält den Text bereit.

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