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Theater und Drama

Wilhelm Tell, Lied des Alpenjägers

Autor: Friedrich Schiller Jahr: 1804 Länge: 487 Zeichen Schwierigkeit: mittel Gemeinfrei

Kurze Zeilen im festen Takt, sehr gut für einen gleichmäßigen Anschlag und schnelle Zeilenwechsel.

Es donnern die Höhen, es zittert der Steg, Nicht grauet dem Schützen auf schwindlichtem Weg; Er schreitet verwegen Auf Feldern von Eis; Da pranget kein Frühling, Da grünet kein Reis; Und, unter den Füßen ein neblichtes Meer, Erkennt er die Städte der Menschen nicht mehr; Durch den Riß nur der Wolken Erblickt er die Welt, Tief unter den Wassern Das grünende Feld. (Die Landschaft verändert sich, man hört ein dumpfes Krachen von den Bergen, Schatten und Wolken laufen über die Gegend.)

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Titelbild zu Wilhelm Tell, Lied des Alpenjägers von Friedrich Schiller, 1804
Gerade getipptWilhelm Tell, Lied des AlpenjägersFriedrich Schiller, 1804
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Das Lied steht am Beginn von Schillers Schauspiel Wilhelm Tell, das 1804 in Weimar erstmals gespielt wurde. Die drei Eingangslieder von Fischerknabe, Hirt und Alpenjäger malen die Landschaft, bevor die Handlung einsetzt. Schiller war nie in der Schweiz, er arbeitete mit Karten und Reiseberichten. Der Text steht bei Project Gutenberg.

Was er übtKurze Zeilen im festen Takt, sehr gut für einen gleichmäßigen Anschlag und schnelle Zeilenwechsel.

Über diesen Text

Das Lied steht am Beginn von Schillers Schauspiel Wilhelm Tell, das 1804 in Weimar erstmals gespielt wurde. Die drei Eingangslieder von Fischerknabe, Hirt und Alpenjäger malen die Landschaft, bevor die Handlung einsetzt. Schiller war nie in der Schweiz, er arbeitete mit Karten und Reiseberichten. Der Text steht bei Project Gutenberg.

Den ganzen Text liest du beim Herausgeber: domena publiczna, Project Gutenberg

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