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Theater und Drama

Faust, Wald und Höhle

Autor: Johann Wolfgang von Goethe Jahr: 1808 Länge: 453 Zeichen Schwierigkeit: leicht Gemeinfrei

Reimlose Verse mit Zeilensprüngen, eine Übung für Kommas und ruhige Zeilenwechsel.

Erhabner Geist, du gabst mir, gabst mir alles, Warum ich bat. Du hast mir nicht umsonst Dein Angesicht im Feuer zugewendet. Gabst mir die herrliche Natur zum Königreich, Kraft, sie zu fühlen, zu genießen. Nicht Kalt staunenden Besuch erlaubst du nur, Vergönnest mir, in ihre tiefe Brust Wie in den Busen eines Freunds zu schauen. Du führst die Reihe der Lebendigen Vor mir vorbei und lehrst mich meine Brüder Im stillen Busch, in Luft und Wasser kennen.

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Ein Mann mit breitem Hut und hellem Mantel liegt auf Steinblöcken vor antiken Ruinen, Goethe in der roemischen Campagna, Tischbein, 1787.
Gerade getipptFaust, Wald und HöhleJohann Wolfgang von Goethe, 1808
Wikimedia Commons

Der Monolog eröffnet die Szene Wald und Höhle in Faust, erster Teil von 1808. Faust spricht hier über die Natur als Erkenntnisraum und nicht über Bücher. Goethe war selbst naturwissenschaftlich tätig und schrieb Arbeiten zu Pflanzen, Knochen und Farben. Bei Project Gutenberg steht das ganze Stück.

Was er übtReimlose Verse mit Zeilensprüngen, eine Übung für Kommas und ruhige Zeilenwechsel.

Über diesen Text

Der Monolog eröffnet die Szene Wald und Höhle in Faust, erster Teil von 1808. Faust spricht hier über die Natur als Erkenntnisraum und nicht über Bücher. Goethe war selbst naturwissenschaftlich tätig und schrieb Arbeiten zu Pflanzen, Knochen und Farben. Bei Project Gutenberg steht das ganze Stück.

Den ganzen Text liest du beim Herausgeber: domena publiczna, Project Gutenberg

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