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Theater und Drama

Faust, über redliches Sprechen

Autor: Johann Wolfgang von Goethe Jahr: 1808 Länge: 376 Zeichen Schwierigkeit: mittel Gemeinfrei

Ausrufe und Fragen wechseln sich zeilenweise ab, das trainiert Shift und Rhythmus zugleich.

Such Er den redlichen Gewinn! Sei Er kein schellenlauter Tor! Es trägt Verstand und rechter Sinn Mit wenig Kunst sich selber vor! Und wenn’s euch Ernst ist, was zu sagen, Ist’s nötig, Worten nachzujagen? Ja, eure Reden, die so blinkend sind, In denen ihr der Menschheit Schnitzel kräuselt, Sind unerquicklich wie der Nebelwind, Der herbstlich durch die dürren Blätter säuselt!

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Ein junger Mann sitzt mit Zeichenbrett und Stift in einer weiten Landschaft, Porträt des Landschaftsmalers Carl Anton Graff, Anton Graff, 1809.
Gerade getipptFaust, über redliches SprechenJohann Wolfgang von Goethe, 1808
Wikimedia Commons

Die Verse stehen im Gespräch zwischen Faust und seinem Gehilfen Wagner in Faust, erster Teil von 1808. Goethe lässt Faust hier über Rhetorik urteilen, also über den Unterschied zwischen Klang und Inhalt. Die Anrede Er war damals eine höfliche Form gegenüber Untergebenen. Der Text steht bei Project Gutenberg.

Was er übtAusrufe und Fragen wechseln sich zeilenweise ab, das trainiert Shift und Rhythmus zugleich.

Über diesen Text

Die Verse stehen im Gespräch zwischen Faust und seinem Gehilfen Wagner in Faust, erster Teil von 1808. Goethe lässt Faust hier über Rhetorik urteilen, also über den Unterschied zwischen Klang und Inhalt. Die Anrede Er war damals eine höfliche Form gegenüber Untergebenen. Der Text steht bei Project Gutenberg.

Den ganzen Text liest du beim Herausgeber: domena publiczna, Project Gutenberg

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