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Theater und Drama

Faust, Osterspaziergang

Autor: Johann Wolfgang von Goethe Jahr: 1808 Länge: 468 Zeichen Schwierigkeit: fordernd Gemeinfrei

Ein längerer Monolog in Versen mit vielen Umlauten, gut für gleichmäßiges Tippen über mehrere Zeilen.

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer kornigen Eises In Streifen über die grünende Flur; Aber die Sonne duldet kein Weißes, Überall regt sich Bildung und Streben, Alles will sie mit Farben beleben; Doch an Blumen fehlt’s im Revier Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

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Ein älterer Mann mit Brille, grauem Haar und weißem Halstuch vor dunklem Grund, Anton Graff Selbstbildnis, Anton Graff, 1805.
Gerade getipptFaust, OsterspaziergangJohann Wolfgang von Goethe, 1808
Wikimedia Commons

Die Stelle steht in der Szene Vor dem Tor in Faust, erster Teil, gedruckt 1808. Sie wird in Deutschland Osterspaziergang genannt und oft einzeln gelesen. Goethe arbeitete rund sechzig Jahre an dem Stoff, der zweite Teil erschien erst nach seinem Tod. Der Text liegt bei Project Gutenberg.

Was er übtEin längerer Monolog in Versen mit vielen Umlauten, gut für gleichmäßiges Tippen über mehrere Zeilen.

Über diesen Text

Die Stelle steht in der Szene Vor dem Tor in Faust, erster Teil, gedruckt 1808. Sie wird in Deutschland Osterspaziergang genannt und oft einzeln gelesen. Goethe arbeitete rund sechzig Jahre an dem Stoff, der zweite Teil erschien erst nach seinem Tod. Der Text liegt bei Project Gutenberg.

Den ganzen Text liest du beim Herausgeber: domena publiczna, Project Gutenberg

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