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Reden und Geschichte

Was ist Aufklärung? Die Unmündigkeit

Autor: Immanuel Kant Jahr: 1784 Länge: 473 Zeichen Schwierigkeit: mittel Gemeinfrei

Wörter wie herauszuarbeiten und Naturgaben üben lange Folgen ohne Handwechsel.

Es ist also für jeden einzelnen Menschen schwer, sich aus der ihm beinahe zur Natur gewordenen Unmündigkeit herauszuarbeiten. Er hat sie sogar lieb gewonnen, und ist vor der Hand wirklich unfähig, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, weil man ihn niemals den Versuch davon machen ließ. Satzungen und Formeln, diese mechanischen Werkzeuge eines vernünftigen Gebrauchs oder vielmehr Mißbrauchs seiner Naturgaben, sind die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit.

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In diesem Abschnitt nennt Kant Satzungen und Formeln die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit. Der Aufsatz erschien 1784 in der Berlinischen Monatsschrift, die von Johann Erich Biester und Friedrich Gedike herausgegeben wurde. Kant lebte damals in Königsberg und lehrte dort Logik und Metaphysik. Der ganze Aufsatz ist kurz und passt auf wenige Druckseiten, die bei Wikisource nachlesbar sind.

Was er übtWörter wie herauszuarbeiten und Naturgaben üben lange Folgen ohne Handwechsel.

Über diesen Text

In diesem Abschnitt nennt Kant Satzungen und Formeln die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit. Der Aufsatz erschien 1784 in der Berlinischen Monatsschrift, die von Johann Erich Biester und Friedrich Gedike herausgegeben wurde. Kant lebte damals in Königsberg und lehrte dort Logik und Metaphysik. Der ganze Aufsatz ist kurz und passt auf wenige Druckseiten, die bei Wikisource nachlesbar sind.

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