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Reden und Geschichte

Was ist Aufklärung? Freiheit der Vernunft

Autor: Immanuel Kant Jahr: 1784 Länge: 426 Zeichen Schwierigkeit: fordernd Gemeinfrei

Die kurzen Rufe hintereinander üben Doppelpunkt, Ausrufezeichen und schnelles Umschalten.

Zu dieser Aufklärung aber wird nichts erfordert als Freiheit; und zwar die unschädlichste unter allem, was nur Freiheit heißen mag, nämlich die: von seiner Vernunft in allen Stükken öffentlichen Gebrauch zu machen. Nun höre ich aber von allen Seiten rufen: räsonnirt nicht! Der Offizier sagt: räsonnirt nicht, sondern exercirt! Der Finanzrath: räsonnirt nicht, sondern bezahlt! Der Geistliche: räsonnirt nicht, sondern glaubt!

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Ein Mann mit breitem Hut und hellem Mantel liegt auf Steinblöcken vor antiken Ruinen, Goethe in der roemischen Campagna, Tischbein, 1787.
Gerade getipptWas ist Aufklärung? Freiheit der VernunftImmanuel Kant, 1784
Wikimedia Commons
Über diesen Text

Kant unterscheidet in diesem Abschnitt den öffentlichen und den privaten Gebrauch der Vernunft. Er führt kurze Rufe an, mit denen Amt und Beruf das eigene Nachdenken abschneiden, und stellt ihnen die Freiheit des öffentlichen Räsonierens gegenüber. Die Schreibweise Stükken zeigt, dass der Text nach dem Druck von 1784 wiedergegeben ist. Wikisource verzeichnet dazu die abweichenden Schreibungen des Erstdrucks.

Über diesen Text

Kant unterscheidet in diesem Abschnitt den öffentlichen und den privaten Gebrauch der Vernunft. Er führt kurze Rufe an, mit denen Amt und Beruf das eigene Nachdenken abschneiden, und stellt ihnen die Freiheit des öffentlichen Räsonierens gegenüber. Die Schreibweise Stükken zeigt, dass der Text nach dem Druck von 1784 wiedergegeben ist. Wikisource verzeichnet dazu die abweichenden Schreibungen des Erstdrucks.

Was er übt

Die kurzen Rufe hintereinander üben Doppelpunkt, Ausrufezeichen und schnelles Umschalten.

Gemeinfrei

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Quelle: domena publiczna, Wikisource

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