Taugenichts, neue Reiselust
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ProsaTaugenichts, Aufbruch in die weite WeltJoseph von Eichendorff, erschienen 1826Der Erzähler zieht an den Feldern seiner Nachbarn vorbei und fühlt sich wie an einem ewigen Sonntag.leicht419 Zeichen
ProsaPeter Schlemihl, Morgen am GebirgeAdelbert von Chamisso, erschienen 1814Der Erzähler erwacht am Morgen und beschließt, zu Fuß eine Nebenstraße am Gebirge einzuschlagen.mittel425 Zeichen
ProsaTaugenichts, sternklar im HerzenJoseph von Eichendorff, erschienen 1826Der Erzähler holt seine Geige hervor und spielt einen Tanz, den er im Waldschloss gelernt hat.leicht430 Zeichen
Der Abschnitt zeigt das Grundmuster der Novelle, in der jede Ruhe wieder in Bewegung übergeht. Eichendorff schrieb sie in der Zeit seiner Berliner und Königsberger Dienstjahre und veröffentlichte sie 1826. Die Rede vom Himmel, der blau ist, gehört zu den bekanntesten Bildern der deutschen Romantik. Der Volltext ist bei Wikisource nachzulesen.
Woher dieser Text stammtNach einer Nacht im Baum über der Donau, mit Blick auf die ersten Schiffe, packt den Erzähler die alte Unruhe. Der Absatz hält den Umschlag fest: zuerst die Wehmuth, dann das Bild der schlafenden Frau oben im Schloss, zuletzt der Ruf, dass es fort gehen muss, so weit der Himmel blau ist. Zweimal setzt der Druck einen Gedankenstrich, einmal als Einschnitt nach dem ersten Satzteil, einmal vor der Rede. Wehmuth trägt im Druck ein h, und in seid’nen sitzt ein Auslassungszeichen mitten im Wort.
Was man leicht übersiehtIm selben Absatz stehen muß und weiß, beide mit ß gedruckt. Nur eines von beiden hat die Form behalten: heute schreibt man muss mit Doppel-s, weiß dagegen unverändert. Der Unterschied liegt hier auf engstem Raum nebeneinander. Quelle
Was er übtZweimal steht dort, wo ein Komma zu erwarten wäre, im Druck ein Gedankenstrich, in der Tippfassung ein Bindestrich; schwer ist daran nicht der Griff, sondern die Stelle, denn das Auge liest weiter, während die Hand innehält. Sechs Sonderzeichen liegen auf 434 Zeichen, vier davon ß in große, muß, säße und weiß, dazu ein ö und ein ä. Ein Auslassungszeichen in seid’nen kommt hinzu, ein Ausrufezeichen am Ende. Der dritte Satz wechselt mit Nein, rief ich aus in die wörtliche Rede, ohne dass Anführungszeichen gesetzt wären. Das Auge sucht dort eine Markierung, die im Druck fehlt, und genau daran verliert die Hand Zeit. Weil der Absatz mit einem Ausrufezeichen endet, fehlt am Schluss zudem der Punkt, den die Finger erwarten.
Aus unserem BlogBlind schreiben lernen: Grundstellung, Finger, Tempo
Status der Gemeinfreiheit: veröffentlicht 1826, vor mehr als 125 Jahren. gemeinfrei, Wikisource
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