Physiognomik der Gewächse, Fülle des Lebens
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WissenschaftPhysiognomik der Gewächse, Leben im MeerAlexander von Humboldt, erschienen 1806Humboldt fragt, ob auf dem Festland oder im Meer mehr Leben verbreitet ist, und beschreibt leuchtende Seetiere.mittel313 Zeichen
WissenschaftDer Zusammenschub des HimalajagebirgesAlfred Wegener, erschienen 1920Wegener deutet die Falten des Himalaja als Zusammenschub eines Stücks der Erdrinde.mittel267 Zeichen
ProsaPeter Schlemihl, Morgen am GebirgeAdelbert von Chamisso, erschienen 1814Der Erzähler erwacht am Morgen und beschließt, zu Fuß eine Nebenstraße am Gebirge einzuschlagen.mittel425 Zeichen
Der Text ist ein Vortrag Humboldts, den er 1806 in Berlin hielt und später in die Ansichten der Natur aufnahm. Humboldt hatte von 1799 bis 1804 Amerika bereist und dabei Pflanzen, Gestein und Höhenlagen vermessen. Er verband dabei Messwerte und anschauliche Beschreibung, was seine Bücher populär machte. Der Text steht bei Project Gutenberg.
Woher dieser Text stammtMit diesem Satz setzt der Vortrag ein; er steht ganz am Anfang, noch vor jeder Beschreibung einzelner Pflanzen. Die Textfassung behält die Eigenheiten ihrer Druckvorlage bei: Ueberall beginnt mit U und e statt mit einem großen Ü, Insecten trägt ein c, und Sumsen kommt mit einem einzigen m aus. Zwei Sätze bilden das Stück; der erste läuft über dreiundvierzig Wörter, ehe der Hauptgedanke dasteht. Zwischen den beiden Sätzen liegt der Sprung vom Nachdenken zur Beobachtung, und mit ihm wechselt der Wortschatz von abstrakten Begriffen zu Vögeln und Insecten.
Was man leicht übersiehtIn der ganzen Textfassung dieses Vortrags kommt kein einziges ß vor. Wer den Ausschnitt tippt, lässt die ß-Taste also unberührt. Das gilt für jede Seite des Vortrags. Quelle
Was er übtZwei Sätze, zweiundsechzig Wörter, einunddreißig im Schnitt: lange Bögen, in denen acht Kommas den Takt vorgeben und sonst nur zwei Punkte stehen. Acht Sonderzeichen liegen auf 400 Zeichen, drei ä, drei ö und zwei ü, gleichmäßig verstreut, sodass die Hand immer wieder in die obere Reihe greift. Fünfzehn der siebzehn Großbuchstaben stehen mitten im Satz. Am schwersten sind allverbreitete mit vierzehn Buchstaben und durchforscht, in dem nach jedem Vokal vier oder fünf Konsonanten hintereinander folgen und kein Buchstabe die Hand zur Ruhe kommen lässt. Der Wortdurchschnitt liegt bei gut fünf Buchstaben, aber die Streuung ist groß, und genau dieser Wechsel zwischen kurzen und langen Griffen kostet Tempo.
Aus unserem BlogBlind schreiben lernen: Grundstellung, Finger, TempoDen ganzen Text lesen Sie beim Herausgeber: Project Gutenberg

Status der Gemeinfreiheit: veröffentlicht 1806, vor mehr als 125 Jahren. gemeinfrei, Project Gutenberg
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