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Wissenschaft

Physiognomik der Gewächse, Fülle des Lebens

Autor: Alexander von Humboldt Jahr: 1806 Länge: 400 Zeichen Schwierigkeit: mittel Gemeinfrei

Wissenschaftliche Prosa mit langen Nebensätzen und Wörtern wie misst und Insecten, eine Übung für Genauigkeit.

Wenn der Mensch mit regsamem Sinne die Natur durchforscht, oder in seiner Phantasie die weiten Räume der organischen Schöpfung misst, so wirkt unter den vielfachen Eindrücken, die er empfängt, keiner so tief und mächtig als der, welchen die allverbreitete Fülle des Lebens erzeugt. Ueberall, selbst am beeisten Pol, ertönt die Luft von dem Gesange der Vögel, wie von dem Sumsen schwirrender Insecten.

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Ein älterer Mann mit Brille, grauem Haar und weißem Halstuch vor dunklem Grund, Anton Graff Selbstbildnis, Anton Graff, 1805.
Gerade getipptPhysiognomik der Gewächse, Fülle des LebensAlexander von Humboldt, 1806
Wikimedia Commons

Der Text ist ein Vortrag Humboldts, den er 1806 in Berlin hielt und später in die Ansichten der Natur aufnahm. Humboldt hatte von 1799 bis 1804 Amerika bereist und dabei Pflanzen, Gestein und Höhenlagen vermessen. Er verband dabei Messwerte und anschauliche Beschreibung, was seine Bücher populär machte. Der Text steht bei Project Gutenberg.

Was er übtWissenschaftliche Prosa mit langen Nebensätzen und Wörtern wie misst und Insecten, eine Übung für Genauigkeit.

Über diesen Text

Der Text ist ein Vortrag Humboldts, den er 1806 in Berlin hielt und später in die Ansichten der Natur aufnahm. Humboldt hatte von 1799 bis 1804 Amerika bereist und dabei Pflanzen, Gestein und Höhenlagen vermessen. Er verband dabei Messwerte und anschauliche Beschreibung, was seine Bücher populär machte. Der Text steht bei Project Gutenberg.

Den ganzen Text liest du beim Herausgeber: domena publiczna, Project Gutenberg

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